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Dreiborner Hochfläche

Willkommen auf der Dreiborner Hochfläche
im Nationalpark Eifel

Nationalparktreff Dreiborn

Die nächste geführte Wanderung auf der Dreiborner Hochfläche im Rahmen des „Nationalparktreffs Dreiborn“ hat das Thema „Durch Prärie und Schluchtwald – Auf der Spur von Kornweihe und Raubwürger“.

Die Tour findet am 10. November 2014 von 10:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr statt.

Treffpunkt: Neuer Wanderparkplatz außerhalb von Dreiborn (aus Richtung Herhahn/B266 kommend vor der Ortseinfahrt Dreiborn auf der rechten Seite).

Nähere Informationen finden Sie hier.

 
Was ist zu sehen?

Heckenrose In den nun beginnenden Herbst- und Wintermonaten tritt die oft raue Witterung der „Dreiborner Prärie“ in den Vordergrund. Der im November häufig anzutreffende Wechsel von Sonne, Nebelwetterlagen und Sturm kann auf der Dreiborner Hochfläche sehr intensiv erlebt werden und ist eine echte Herausforderung für jeden „Outdoor-Freak“. Nicht selten weht einem auf den Höhen schon der erste Schnee um die Ohren, während in den Tälern noch triste Regenstimmung herrscht. In diesen Tagen ist man in der „Dreiborner Prärie“ oft allein unterwegs und kann gerade deshalb wirklich einen Hauch Wildnis erfahren.

Die Häufigkeit der Tier- und Pflanzenbeobachtungen geht natürlich in dieser Zeit merklich zurück. Für kaum eine Tierart ist es verlockend, sich bei Sturm, Regen und Schnee ungeschützt auf den freien Wiesenflächen zu bewegen. Dies gilt besonders für das Rotwild, das diese Wetterlagen zurückgezogen in den für den Beobachter nicht einsehbaren Bachtälern „aussitzt“.

Fliegenpilz Gerade in dieser Zeit ist allerdings die Einhaltung des Wegegebotes von besonderer Bedeutung, da viele Tierarten im Winter zwecks Energieersparnis ihre „Betriebstemperatur“ bewusst herunterfahren. Unverhofft außerhalb der Wege im Gelände auftauchende Besucher zwingen die Tiere zur Flucht, und führen bei ihnen so zu einem „Kaltstart“ mit extrem hohem Energieverbrauch. Bei einer Häufung solcher Kaltstarts sind die Winterreserven schnell verbraucht, und können so zum Tod der Tiere führen.

Trotzdem braucht der Besucher auch in dieser rauen Jahreszeit nicht auf die Beobachtung interessanter und zum Teil sehr seltener Tiere zu verzichten. Insbesondere bei den Vögeln gibt es einige Arten, die man nur im Winter zu Gesicht bekommt.

männliche Kornweihe So kann man in manchen Jahren häufig den Bergfinken sehen. Er brütet ausschließlich in Nord- und Nordosteuropa und kommt nur bei Nahrungsmangel in großen Schwärmen nach Mittel- und Westeuropa. Häufig schließt er sich hier mit seinem nahen Verwandten, dem Buchfinken, zusammen. Auf der Dreiborner Hochfläche kann man ihn überwiegend in den Vorwaldgesellschaften der Siefentäler beobachten.

Ein regelmäßiger, aber seltener Wintergast in der "Dreiborner Prärie" ist die bussardgroße Kornweihe, die man bei ihrem bodennahen „gaukelnden“ Jagdflug häufiger beobachten kann.

 
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