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Dreiborner Hochfläche

Willkommen auf der Dreiborner Hochfläche
im Nationalpark Eifel

Nationalparktreff Dreiborn

Bergmolch Die nächste geführte Wanderung auf der Dreiborner Hochfläche im Rahmen des „Nationalparktreffs Dreiborn“ hat das Thema „Über Pfützen und Tümpel – Bunte Wassersalamander entdecken“.

Die Tour findet am 22. April 2012 (Sonntag) von 14:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr statt.

Treffpunkt: Parkplatz Burgauel (neben Gaststätte Burgschenke).

Nähere Informationen finden Sie hier.

 
Ginsterblütenfest am 3. Juni 2012 in Dreiborn

Ginsterblütenfest in Dreiborn Die Dreiborner Hochfläche bietet den Besuchern zu jeder Jahreszeit herrliche Panoramablicke über den südlichen Teil des Nationalparks Eifel. Doch nicht nur die traumhaften Aussichten machen den Reiz dieser Landschaft aus, sondern auch die die weiten Wiesenflächen und die großflächigen Besenginsterheiden.

Ein ganz besonderes Naturschauspiel findet alljährlich im Mai/Juni statt. Wenn der Ginster blüht und sich die Dreiborner Hochfläche in einen gelben Blütenteppich verwandelt, versteht man, warum man den Ginster hier „Eifelgold“ nennt. Jetzt ist die schönste Zeit für einen Ausflug nach Dreiborn und eine Tour über die Dreiborner Hochfläche.

Erstmalig findet am Sonntag, 3. Juni 2012 von 10:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr ein Ginsterblütenfest in Dreiborn statt. Für Frühaufsteher geht es bereits um 5:30 Uhr los mit einer Rotwildpirsch in der „Dreiborner Prärie“. Auf der ca. 2-stündigen geführten Wanderung in den Nationalpark Eifel kann man mit etwas Glück das Rotwild in freier Natur beobachten. Ferngläser sollte man unbedingt mitbringen, darüber hinaus sind dem Wetter angepasste Kleidung und festes Schuhwerk zu empfehlen. Im Anschluss an die Frühwanderung serviert das Gasthaus Op d'r Kräng ein zünftiges Jägerfrühstück mit Wildschweinsalami, Wildschweinschinken und weiteren Eifeler Spezialitäten für 10,50 EUR. Die Frühwanderung ist nur in Verbindung mit dem Jägerfrühstück buchbar, umgekehrt kann das Frühstück aber auch ohne die Frühwanderung gebucht werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung bis 30. Mai 2012 beim Nationalpark-Tor Gemünd, Tel. 02444/2011 erforderlich.

Alle weiteren Informationen zum Programm auf dem Festgelände in Dreiborn und zur Verkehrsanbindung finden Sie im Ginsterblütenfest-Flyer.

 
Was ist zu sehen?

Schwanzmeise Einige Wintergäste, z.B. die seltene Kornweihe, sind noch gelegentlich zu entdecken, und in den Besenginsterheiden und Vorwaldgesellschaften der Bachoberläufe ist die Singvogelbeobachtung wegen des fehlenden Blattwerks noch gut möglich (z.B. die im Nationalpark eher seltene Schwanzmeise – siehe Bild). Dennoch deutet vieles darauf hin, dass sich der Frühling nachhaltig in Szene setzt.

Huflattich Nach Hasel und Salweide bekennt nun auch der Huflattich mit seinen gelben Blüten Farbe. Der Grasfrosch hat als erste Amphibienart begonnen, in den „Panzertümpeln“ seine Laichballen abzusetzen, und der Rotmilan, der im Spätherbst in mildere Regionen abgewandert ist, hat sich als Frühlingsbote zurückgemeldet.

Für den Spurensucher und Fährtenleser bietet das Rotwild eine besondere „Frühlingsspur“:

Rotwildlosung Auf und neben den Wanderwegen parallel zur Dreiborner „Panzerstraße“ – insbesondere dort, wo Wildwechsel kreuzen oder sich das Rotwild zum Verdauen „niedergetan“ hat – findet man neben Trittsiegeln und Losung (Kot) auch Flocken des überwiegend grauen, aber an den Spitzen rötlich angehauchten Winterhaars. Das nur halb so lange rötlich-braune Sommerhaar, welches für die Namensgebung „Rotwild“ maßgebend ist, verliert sich nämlich im Herbst nicht, sondern wird vom Winterkleid überwachsen.

Großes Bild oben: Kranichzug über der Dreiborner Hochfläche.

 
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