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Dreiborner Hochfläche

Landschaft der Dreiborner Hochfläche

Landschaftsgeschichte und Landschaftstypen

Die Ursachen für die Entwicklung der Dreiborner Hochfläche zu dem, was sie heute ist, liegen in ihrer Landschaftsgeschichte. Warum zum Beispiel ist die Hochfläche heute in großen Bereichen entwaldet? Wie entstanden die zahlreichen Tümpel? Antworten auf diese Fragen bietet der Abschnitt zur Landschaftsgeschichte der Dreiborner Hochfläche.

Ein Reiz der Dreiborner Hochfläche liegt in ihrer Vielgestaltigkeit: weite Wiesenflächen wechseln sich mit Besenginsterheiden und Pionierwald-, Vorwald- und Auenwaldbildungen ab. Einzelheiten zur Charakterisierung dieser Lebensräume und ihrer jeweils typischen Tier- und Pflanzenwelt finden sich im Abschnitt Landschaftstypen der Dreiborner Hochfläche.

Ein weiterer Abschnitt auf dieser Seite behandelt schließlich noch die Geschichte der (außerhalb des Nationalparks gelegenen) Burg Dreiborn.

Hinweise zum ehemaligen Dorf Wollseifen und zur sogenannten „NS-Ordensburg Vogelsang“ finden Sie im Abschnitt Der nördliche Teil der Dreiborner Hochfläche.

 
Landschaftsgeschichte der Dreiborner Hochfläche

Wie historischen Quellen zu entnehmen ist, ist die heutige Vegetationsausprägung der gesamten Eifel entscheidend durch intensive Kulturtätigkeit und Nutzung des Menschen bestimmt.

Um 5500 vor Chr. wurden die Menschen als Ackerbauern und Viehzüchter sesshaft. Die für diese Tätigkeiten benötigten Flächen wurden durch Rodungen mit Axt und Feuer geschaffen. Auch die Römer nutzten während ihrer Kulturperiode (ca. 12 v. Chr. bis ca. 350 n. Chr.) die Waldlandschaft der Eifel im großen Umfang zum Schiffs- und Städtebau sowie zur Energiegewinnung, und haben damit bereits zu dieser Zeit einen starken Rückgang (25%) der bewaldeten Flächen verursacht.

Die anschließende Zeit der Frankenbesiedlung (ab 400 n.Chr.) und die darauf folgende Zeit des „finsteren Mittelalters“, gepaart mit klimatischen Veränderungen (sogenannte Kleine Eiszeit um ca. 1400 n.Chr.) führten zwar zu einem Knick in der Bevölkerungsentwicklung und damit zu einem Rückgang der kulturellen Einflussnahme des Menschen. Gleichwohl erlebte die Eifel zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert weitere Rodungsschübe.

Hinzu kam, dass es keine Trennung zwischen Land- und Forstwirtschaft gab. Das Vieh wurde zur Beweidung in den Wald getrieben und hielt auch die aufkeimenden Jungbäume kurz (Hutewald).

Außerdem wurden Bodenlaub und Waldgräser als Stalleinstreu verwendet und damit dem Wald als Nährstoffquelle entzogen. Die Bäume wuchsen langsamer und blieben insgesamt kleiner. An die Stelle von Hochwäldern traten Niederwälder mit nur noch armdicken Bäumen. In der Eifel kam es im Zuge dieser Entwicklung zur sogenannten Rott- und Schiffelwirtschaft.

In der ersten Stufe wurden die Niederwälder im Frühjahr zur Brennholzgewinnung geschlagen (Rottlandgewinnung). Reisig und Unterwuchs wurden im Herbst verbrannt und der Boden mit der Asche gedüngt. Im nächsten Jahr konnte der Boden mit Roggen oder Hafer eingesät werden, im darauffolgenden Jahr mit Buchweizen. Dann war der Boden bereits erschöpft und musste wieder 10 bis 30 Jahre brachliegen, um neuen Niederwald wachsen zu lassen.

War das Rottland so stark übernutzt, dass die Regeneration des Niederwaldes ausblieb, konnten auf dem Boden nur noch anspruchslose Gräser, Heidekraut oder Wachholder überleben. Es kam zur zweiten Stufe, der Ausübung der Schiffelwirtschaft, die darin bestand, diese Flächen zunächst von Schafen abweiden zu lassen und nach einigen Jahrzehnten den Bewuchs abzuhauen, zu verbrennen, mit der Asche zu düngen und im Anschluss wieder für ein bis zwei Jahre Ackerbau zu betreiben. Diese Art der Landwirtschaft war ab dem 18. Jahrhundert nicht mehr in der Lage die wachsende Bevölkerung zu ernähren und führte in dieser Zeit zu großen Auswanderungswellen aus dem Eifelgebiet insbesondere nach Amerika.

Eine langsame Verbesserung der Situation wurde in der Eifel erst am Ende des 19. Jahrhunderts erreicht, als die erschwinglicher werdenden künstlichen Düngemittel (Phosphor, Kali und Stickstoff) zur Intensivierung der Landwirtschaft führten und erhebliche Ertragssteigerungen zur Folge hatten, und sich dadurch auch die Versorgung mit organischem Dünger wieder verbesserte. Diese Entwicklung führte zu einem starken Rückgang der Regenerationsflächen aus der Rott- und Schiffelwirtschaft.

Luftbild Mückenbachteil 1946Bis hierher dürfte die Entwicklung der Dreiborner Hochfläche der skizzierten Entwicklung im Eifelraum entsprochen haben. So wurden Römersiedlungen an Rur und Urft nachgewiesen, und auch die Tuschzeichnungen von Renier Roidkin aus dem Jahr 1722 (siehe Homepage der Stadt Schleiden und Geschichte der Burg Dreiborn) zeigen, dass die hinter der Burg Dreiborn erkennbaren Teile der Dreiborner Hochfläche vollkommen kahl dargestellt werden. Weiterhin wird dies belegt durch die Aussagen älterer Dreiborner Bürger, deren Urgroßväter schon Felder auf der Dreiborner Hochfläche bewirtschaftet haben. Seit dem 18. Jahrhundert existierten auf der Hochfläche überdies Aussiedlerhöfe. Auch Luftaufnahmen der britischen Luftwaffe vom 12. Juli 1946 dokumentieren eindeutig, dass die Dreiborner Hochfläche unmittelbar vor dem Beginn der militärischen Nutzung und der damit verbundenen Vertreibung der auf der Hochfläche ansässigen Menschen eine intensiv genutzte Landwirtschaftsfläche gewesen ist (im Bild: Mückenbachtal bei Dreiborn im Juli 1946).

Panzertümpel Mit dem Beginn der militärischen Nutzung am 1.9.1946 wurde auf diesem Teil der Hochfläche jedoch der Beginn einer außerordentlich spannenden Landschaftsentwicklung ermöglicht. Flächen, die über Jahrhunderte intensiv vom Menschen genutzt wurden, blieben nunmehr sich selbst überlassen oder wurden nur extensiv bewirtschaftet. Daneben führte die militärische Nutzung durch schwere Panzerfahrzeuge in den Fahrspuren zu einer starken Bodenverdichtung, die zur Entstehung von teilweise großen „Panzertümpeln“ führte, die auch heute noch verschiedenen Amphibien eine Heimat bieten.

Für die Bevölkerung der Dreiborner Hochfläche begann aber nun ein Kampf mit den Belastungen des militärischen Übungsbetriebes und ein Kampf um die Entschädigungen für die zwangsweise abzugebenden Grundstücke, der erst im Jahre 1968 endete. So verlor beispielsweise das Dorf Dreiborn 890 ha bzw. 79% seiner landwirtschaftlichen Nutzfläche, die insgesamt 1 130 Hektar umfasste.

Quellen:

„Wollseifen - Das tote Dorf“, 3. Auflage, 1996

„Kulturlandschaft sehen und verstehen“, Hrsg. BHU, ISBN 3925374647: hier insbesondere das Kapitel „Wandel der Kulturlandschaft Eifel“ von Wolfgang Schuhmacher

Vortrag Drs. Peter Burgraaff am 4.3.2006 in Nettersheim

„NUA Seminarbericht Band 8“, ISSN 1436-0284: hier insbesondere das Kapitel „Waldgeschichte im geplanten Nationalpark Eifel“ von Wolfgang Schöller

Luftaufnahmen der Royal Air Force vom 12.7.1946

„Vogelsang - Von der NS Ordensburg zum Truppenübungsplatz in der Eifel - Eine kritische Dokumentation“ von F.A. Heinen, 2. Auflage 2002, ISBN 3933608465: hier insbesondere die Seiten 87 bis 129

 
Landschaftstypen der Dreiborner Hochfläche

Die Dreiborner Hochfläche präsentiert sich als halboffene Waldsteppenlandschaft mit der Verzahnung von weiten Wiesenflächen, Besenginsterheiden sowie Pionierwald-, Vorwald- und Auenwaldbildungen. Gerade die „Verzahnung“ macht den besonderen Reiz der Landschaft aus.


Wiesenflächen

Charakterisierung

Die Wiesenflächen der Dreiborner Hochfläche sind überwiegend artenarm. Bodenverletzungen, die durch die militärische Nutzung (insbesondere durch Panzer) entstanden sind, wurden immer wieder durch das Einsäen von Gräsern behoben, was zur Folge hatte, dass sich keine artenreiche Vegetation ausbilden konnte.
Eine Ausnahme hiervon bilden punktuell vorkommende Feuchtwiesen.

Ein Teil der Wiesenflächen wird mit Schafen beweidet.

Besenginster

Pflanzen

Wenn auch das Grünland der Hochfläche in weiten Teilen artenarm ist, so finden sich doch insbesondere in den Übergangsbereichen zu den anderen Landschaftstypen eine Reihe interessanter und auch seltener Pflanzen, wie etwa Bärwurz (weiß blühend), Kreuzblümchen (blau) oder Flügel-Ginster (gelb).

Auf den Feuchtwiesen findet man Binsengras oder den rosafarbenen Schlangenknöterich.

Tiere

Neben den großen Pflanzenfressern wie Rothirsch oder Reh sind auf den Wiesenflächen auch der Fuchs (bei der Jagd auf Mäuse und andere Kleinsäuger) und das Wildschwein häufig anzutreffen. Dabei kann eine Wildschweinrotte auf der Suche nach unterirdischen Pflanzenteilen oder Insektenlarven im Handumdrehen eine riesige Wiesenfläche umpflügen.

KreuzspinneDie Wiesenlandschaft ist aber auch der Lebensraum zahlreicher Vögel, Schmetterlinge und Spinnen.

So sind der Wiesenpieper, der Baumpieper (als sein enger Verwandter) und die Feldlerche hier häufig anzutreffen. Auch Greifvögel wie Mäusebussard, Turmfalke und Rotmilan sind auf den Wiesenflächen auf Beutefang. Als Wintergäste besuchen Raufußbussard und Kornweihe die Hochfläche. Insbesondere das erneute Auftauchen des Rotmilans in den Monaten März/April ist ein untrügliches Zeichen für den herannahenden Frühling.

Bei den Schmetterlingen sind unter anderem Große Ochsenaugen, Schornsteinfeger, Schachbrettfalter und Kleine Feuerfalter häufig anzutreffen. Man findet aber auch Mohrenfalter oder Wegerich-Scheckenfalter.


Besenginsterheiden

Charakterisierung

Besenginsterheiden gelten als eine Vorwaldgesellschaft. Auf der Dreiborner Hochfläche treten sie großflächig auf und geben der Landschaft insbesondere in der Blütezeit des Besenginsters, in den Monaten Mai/Juni, das Gepräge. Besenginsterheiden finden sich vor allem an den Übergangsbereichen zu den Bachauen- und Pionierwäldern. Der Besenginster liebt basen- und stickstoffarme Böden, die lehmig, sandig oder steinig sein können, und fehlt daher in reinen Kalkgebieten.

Besenginster

Pflanzen

Neben dem Besenginster wachsen oftmals Brombeeren oder andere Gehölze wie Schlehe, Weißdorn oder Heckenrose, die wegen ihrer Dornen nicht von Schafen, Rotwild oder Rehwild gefressen werden. In ihrem Schutz entwickeln sich dann im fortgeschrittenen Stadium Vorwälder aus Birken, Kiefern oder Eschen.

Tiere

Grüner ZipfelfalterDer Neuntöter ist der klassische Vogel für den Lebensraum der Dreiborner Hochfläche (Besenginsterheiden in Verbindung mit Wiesen und Vorwaldgesellschaften). Er gilt in NRW als gefährdeter Vogel. Seinen Namen verdankt er der Eigenart, Beutetiere wie Heuschrecken oder junge Mäuse als Nahrungsreserve oder zur Zerkleinerung auf den Dornen von Schlehen oder Weißdorn aufzuspießen.

Häufig findet man in den Besenginsterheiden auch die Dorngrasmücke und die Gartengrasmücke.

Ein charakteristischer Schmetterling in diesem Lebensraum ist der Grüne Zipfelfalter (Brombeerzipfelfalter), der als einziger einheimischer Schmetterling grüne Flügelunterseiten hat. Er legt an den Knospen von Besenginster gerne seine Eier ab.


Bachoberläufe und Bachtäler

Charakterisierung

Einen besonderer Lebensraum auf der Dreiborner Hochfläche bilden die Bachoberläufe und Bachtäler von Helingsbach, Funkenbach, Mückenbach, Mühlenbach und Hollersief. Die Einzigartigkeit besteht vor allem in der Tatsache, dass diese Bachtäler seit fast 60 Jahren ohne jede Beeinflussung durch den Menschen geblieben sind, während die ehemaligen Landwirtschaftsflächen durch den militärischen Fahrbetrieb, das Mähen und die Schafbeweidung weiter vom Menschen beeinflusst wurden. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass diese Flächen als Schutzgebiete im Rahmen der sogenannten Habitatrichtlinie (oder FFH-Richtlinie) ausgewiesen wurden. Die Habitatrichtlinie (genaue Bezeichnung: Richtlinie 92/43 EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen) wurde in Deutschland mit der Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes 1998 umgesetzt. Sie hat zum Ziel wildlebende Arten, deren Lebensräume und die europaweite Vernetzung dieser Lebensräume zu sichern und zu schützen.

Die FFH-Gebiete des Nationalparks Eifel werden in der Anlage 3 zur NP-VO ausgewiesen. Die Bachtäler der Dreiborner Hochfläche entsprechen dem Lebensraumtyp 91E0 der Habitatrichtlinie, der fließgewässerbegleitende Schwarzerlen- und Eschenauenwälder und Weichholzauen an regelmäßig überfluteten Flussufern umfasst.

In den Oberläufen sind Bachtäler außerdem durch weitgehend baumfreie trichterartige Feuchtwiesengebiete gekennzeichnet.

Pflanzen

Aus der Charakterisierung ergibt sich, dass die Vegetation der Bachtäler in den zentralen Bereichen durch Schwarzerlen, Eschen und Weiden gekennzeichnet sind. An den Rändern in den Übergängen zur Wiesenfläche findet sich vielfach der Übergang zu Besenginsterheiden und Vorwaldgesellschaften aus Birken, Fichten und Kiefern.

Tiere

Schwarzstorch über Helingsbachtal Juli 2007In den Bachtälern finden sich fast alle Tiere, die in den übrigen Landschaftstypen vorgestellt wurden. Insbesondere in den Wintermonaten stellen sie natürliche Rückzugsräume dar.

Hinzu kommen noch die Amphibien wie Grasfrosch oder Erdkröte und Kreuzkröte sowie verschiedene Molcharten (Teichmolch, Bergmolch Fadenmolch) und deren Jäger, allen voran der Graureiher, aber auch der Schwarzstorch.

Quellen:

Homepage der Nationalparkverwaltung Eifel (www.nationalpark-eifel.de)

Wikipedia, freie Enzyklopädie (de.wikipedia.org)

Schutzgebiete der FFH-Richtlinie (www.natura2000.munlv.nrw.de)

Kuratorium Baum des Jahres (www.baum-des-jahres.de)

NABU (www.nabu.de)

www.erdkröte.de

 
Geschichte der Burg Dreiborn

Die Burg Dreiborn (Troys Fontainez = Drei Quellen) ist die höchste Wasserburg des Rheinlandes und wurde 1334 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als Graf Wilhelm V. von Jülich es vom damaligen böhmischen König Johann (aus dem Hause Luxemburg) zu Lehen bekam. Zur Herrschaft gehörten damals die Dörfer Dreiborn, Morsbach, Malsbenden, Gemünd und Mauel (jeweils links der Urft), Berescheid, Ettelscheid, Scheuren, Dieffenbach, Nierfeld, Herhahn sowie der Pfarrort Olef, der als kirchlicher Mittelpunkt der Herrschaft galt.

Burg DreibornDie ältesten Teile der jetzigen Anlage sind der aus dem 16. Jahrhundert stammende alleinstehende Eckturm im Südwesten sowie ein Teil der Umfassungsmauern.

Der Eckturm im Nordwesten und das mit ihm verbundene Wohnhaus mit abgewalmten Mansarddach, wie auch die beiden Trakte an den Längsseiten des Wirtschaftshofes im östlichen Teil der rechteckigen Burganlage wurden von Philipp Wilhelm Baron von Harff und seiner Gemahlin Anna Catharina in der Zeit von 1680 bis 1695 errichtet. An die Erbauer erinnert eine Inschrift und ein Ehewappen über dem Portal des Stallgebäudes direkt hinter dem Eingang zum Innenhof rechts.

Auf Tuschzeichnungen des Künstlers Renier Roidkin aus dem Jahr 1722 (siehe Homepage der Stadt Schleiden) sind außerdem an der südlichen Eingangseite ein Herrenhaus und ein bergfriedartiger Torturm zu erkennen, die beide im Jahr 1820 abgerissen wurden. Von den ausgedehnten Gartenanlagen, die auf den Zeichnungen von Roidkin ebenfalls zu erkennen sind, ist nur noch ein schöner Gartenpavillon an der Südostecke erhalten, der heute als Jagdhaus genutzt wird.

Umschlossen wird die Burg von einem weitgehend erhaltenen Doppelgrabensystem, das jedoch in weiten Teilen verlandet ist (Brachenlandschaft).

Die Burg stand von 1585 bis 1982 im Eigentum der Familie von Harff, bevor sie qua Erbfolge an den heutigen Eigentümer Max Freiherr Raitz von Frentz fiel.

Zuletzt war die Burg an einen Trakehnerzuchtbetrieb verpachtet, der im Jahr 2002 geschlossen wurde.

Der anschließende Leerstand der Burg wurde im Jahr 2004 kurzfristig unterbrochen, als das Burggelände zum Hauptdrehort für den Kinofilm „Die Bluthochzeit“ (mit Achim Rhode und Uwe Ochsenknecht) wurde, der im Jahr 2005 in die deutschen Kinos kam.

Quellen:

Homepage der Stadt Schleiden (www.schleiden.de)

Unterrichtsmaterial Sachkunde der Grundschule Dreiborn

 
Der nördliche Teil der Dreiborner Hochfläche

Interessante Informationen zum nördlichen Teil der Dreiborner Hochfläche, insbesondere zum ehemaligen Dorf Wollseifen und zu den aktuellen Entwicklungen bezüglich der sogenannten „NS-Ordensburg Vogelsang“ finden Sie auf folgenden Seiten:

Förderverein Wollseifen e.V.

Wollseifen – das tote Dorf (Seite der Eifelmaler)

Lernort Vogelsang

vogelsang ip

Schwimm- und Sportverein Vogelsang e.V.