Dreiborner Hochfläche

Schwanzmeise

Schwanzmeise

Schwanzmeise

Die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) ist keine Verwandte der übrigen im Nationalpark Eifel vorkommenden Meisenarten (Sumpfmeise, Weidenmeise, Haubenmeise, Tannenmeise, Blaumeise und Kohlmeise). Sie bleibt meist ganzjährig im Brutgebiet. Nur die nordischen Populationen wandern südwärts.

Schwanzmeisen brüten ab April bis Juni 1 bis 2 Mal im Jahr und bauen hierzu ein kunstvolles kugelförmiges Nest aus Flechten und Moos, das mit Federn weich ausgepolstert wird. Außerhalb der Brutzeit streifen sie in Familientrupps umher, die sich erst mit Beginn der nächsten Brutzeit wieder auflösen. Die Trupps halten während der Nahrungssuche mit leise schnurrenden Rufen Stimmkontakt. In kalten Winternächten drängen sie sich zum Schlafen auf einem Ast möglichst dicht aneinander.

Schwanzmeise

Schwanzmeise

Die nordischen Vögel und die mitteleuropäische Unterart unterscheiden sich vor allem in der Färbung des Kopfes. Während die Vögel des Nordens eine vollständig weiße Kopfbefiederung aufweisen, zeigt die mitteleuropäische Unterart am Kopf einen schwarzen Scheitelseitenstreif , der in den dunklen Rückenmantel übergeht. Im übrigen ist die Färbung sehr ähnlich (heller Bauch leicht rosa verwaschen, sowie auffällige hellrosa gefärbte Schulterfedern). Auffällig und unverwechselbar in der Feldbeobachtung ist natürlich der namensgebende relativ lange Schwanz.

Auf der Dreiborner Hochfläche findet man die Schwanzmeise vorzugsweise in den Vorwaldgesellschaften der Bachoberläufe. Die Fotos wurden bei der Beobachtung eines Familientrupps oberhalb des Helingsbaches gemacht und zeigen einen Vogel der mitteleuropäischen Unterart.

Schwanzmeise

Schwanzmeise